«IG-Schleichverkehr»

«Weniger Schleichverkehr in den Quartieren – für eine vernünftige Verkehrsplanung in Zürich»

Verkehr

«742’000 Fahrzeuge waren 2019 in Zürich registriert, Tendenz steigend.»

Die jährlich steigende Fahrzeugdichte und Bevölkerungsdruck führen in Zürich zu mehr Verkehr. Eine sinnvolle Lenkung und Führung des Verkehrs sind dabei unerlässlich. Transit ebenso wie Zielverkehr müssen schnellstmöglich an ihr Ziel geführt werden. Dies mit einer möglichsten Trennung der Verkehrsteilnehmer und unter Berücksichtigung der Lärm- und Abgas-Emissionen.

Das Problem

«Auf den insgesamt 673 km Strassen in der Stadt Zürich sind heute bereits 330 km Strassen Tempo 30.»

In Zürich werden vermehrt 30er Zonen eingeführt und Strassenkapazität abgebaut. Dies kann zu mehr Schleichverkehr in den Quartieren und einer Vermischung der Verkehrsteilnehmer führen. Velofahrer, Fussgänger und Autofahrer begegnen sich so auf den eigentlich zu beruhigenden Quartierstrassen. Es entstehen gefährliche Situationen und die Belastung der Quartierbewohner nimmt zu. 

Forderungen

1. Fliessender Verkehr auf Haupt- und Durchgangsstrassen

2. Verkehr aus den Quartieren fernhalten

3. Wo möglich Trennung der Verkehrsteilnehmer

4. Einschneidende Verkehrsmassnahmen nur nach Testläufen mit objektiven Vor- und Nachmessungen 

5. Insbesondere Schutz der Fussgänger vor Schleich- und Mischverkehr

Brennpunkte

Heimplatz

Die Abbildung zeigt Ihnen, welche Abbiegemöglichkeiten nach Planung der Stadt für Autos gestrichen werden, bzw. wie die Planung für Velos aussieht. Beurteilen Sie jetzt selbst, wie sich Ihrer Meinung nach der Verkehr verändern wird. Wird der Verkehr verschwinden oder verlagert? Was bedeutet es, wenn Sie von der Hottingerstrasse nicht mehr Richtung Bellevue abbiegen können z.B. wenn Sie Richtung Autobahn Chur wollen? Oder was bedeutet es, wenn Handwerker vom Norden kommend zu Ihnen nicht mehr in den Zeltweg abbiegen können? Welchen Weg sucht sich dann der Verkehr?

Bellerivestrasse

Der Zürcher Stadtrat hat am 8.Oktober 2018 mitgeteilt, dass das schon seit längerem geplante und bereits verschobene Bauprojekt Bellerivestrasse neu ausgearbeitet werden soll. Gemäss Medienberichten sollen dabei insbesondere auch Varianten mit insgesamt nur 3 oder gar 2 Spuren sowie Tempo 30 geprüft werden. Unaufschiebbare Sanierungsarbeiten sollen unter Inkaufnahme von Zusatzkosten vorgenommen werden. Es droht eine «ewige Baustelle» auf diesem wichtigen innerstädtischen Strassenabschnitt des Kantons.

Am 3.September 2020 nun die bittere Gewissheit: 

Der linksalternative Zürcher Stadtrat Richard Wolff streicht 2021 zwei der vier Spuren auf der Einfallachse Bellerivestrasse. Ab dem Frühjahr 2021 stehen auf der Bellerivestrasse in der Stadt Zürich für den motorisierten Verkehr vorübergehend nur zwei statt vier Spuren zur Verfügung. Dadurch entsteht Platz für eine beidseitige Veloinfrastruktur. Mit der Idee überrumpelte der Stadtzürcher Tiefbauvorsteher Richard Wolff am Mittwochabend den Gemeinderat.

Quelle: Blick 

Wer wir sind

Interessierte Bewohner Zürichs

Die Interessensgemeinschaft wird vom direktbetroffenen Leroy Bächtold aus Riesbach präsidiert.

Kontakt
Leroy Bächtold
info@ig-schleichverkehr.ch
+41 79 368 64 07

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